Bereits in 20% aller Haushalte in Österreich lebt ein Hund (rund 700.000 Hunde) und in 7% aller Haushalte werden Hunde gemeinsam mit Katzen gehalten. Allein in Wien sind weit über 40.000 Vierbeiner gemeldet wo Hundesteuer bezahlt wird. Bei rund 1,8 Millionen Einwohner in Wien finde ich das jetzt gar nicht mal viel. Woran das wohl liegt? Da stellt sich mir die Frage, wie viele Hunde bleiben tagsüber alleine zu Hause, weil Frauchen oder Herrchen in einem Vollzeitjob tätig sind? Mit Pech fallen Überstunden auch noch an, für tausende Menschen keine Seltenheit. Oder Alleinerziehende? Was passiert mit dem Vierbeiner? Bleibt er den ganzen Tag alleine? Ein furchtbarer Gedanke und kann auf Dauer keine Lösung sein. Schon mal daran gedacht, aus Ihrem Vierbeiner einen Bürohund zu machen? 🙂 

Der Hund ist ein Rudeltier und dafür nicht geschaffen alleine zu sein.

Mein Herz blüht auf, wenn ich miterlebe das die Anzahl der Firmen steigt, wo es dem Arbeitnehmer erlaubt ist, seinen Vierbeiner mitzunehmen. KLASSE! Wenn man für alle die richtigen Rahmenbedingungen schafft, ist ein Zusammensein für alle Beteiligten eine Bereicherung. Ein Hund sorgt für Harmonie, Energie und wirkt als Stimmungskanone. Auch für die Beziehung der Kollegen untereinander könnte es hilfreich sein. Schüchterne Menschen lassen sich gut aus der Reserve locken.


Ein Hund am Arbeitsplatz hat positive Nebeneffekte

Viele Umfragen ergeben, dass mehr als 1/3 der Befragten es in Ordnung finden, wäre ein Hund im Büro. Gute Grunde fallen mir ein:

  1. Studien haben ergeben, das der Stresslevel sinkt wenn ein Hund im Büro ist
  2. Durch das Streicheln eines Hundes, schütten wir Glückshormone aus
  3. Wenn ein Hund im Büro ist, steht man öfters auf und macht eine Bildschirmpause
  4. Spielpausen mit dem Vierbeiner können Anspannungen im Job abbauen
  5. weniger Burnout Kandidaten

Darf ich vorstellen, mein Kollege Hund

Die Arbeiterkammer empfiehlt, dass man sich eine schriftliche Zustimmung des Arbeitgebers holen sollte. Denn einen Rechtsanspruch zur Mitnahme des Hundes gibt es leider nicht. Natürlich sollte man auch die Kollegen fragen. Einige haben vielleicht Angst vor Hunden oder sogar eine Allergie.

Therapie- und Blindenhunde sind am Arbeitsplatz immer erlaubt! (laut Arbeiterkammer Wien)

Angenehme Bedingungen für ALLE schaffen

  • Der Hund sollte gut erzogen und stubenrein sein
  • Ein Begrüßen durch Hochspringen ist bei vielen Menschen nicht gern gesehen
  • Der Hund sollte kein Problem damit haben, mal länger ruhig zu bleiben
  • Wassernapf, einen Schlafplatz wo der Hund sich zurück ziehen kann und Spielzeug sollte vorhanden sein
  • Sehr wachsame Hunde sollten wissen, dass das Büro nicht ihr Revier ist.
  • Ein Hund benötigt Denkarbeit damit ihm nicht langweilig wird, Denkspiele oder Kauknochen sind dafür gut geeignet

 

Der Wunsch von mir wäre, dass viele weitere Arbeitgeber toleranter und verständnisvoller mit diesem Thema umgehen. Bevor man ein “Nein” ausspricht, sollte ausprobiert werden ob es dem Betriebsklima schadet oder ob eine Fellnase viele positive Aspekte mitbringt.

Wie gestalten Sie ihren Arbeitsalltag mit dem Hund? Ich würde mich über Kommentare sehr freuen.

Flauschige Grüße  Claudia von 4yourpet-Team

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