Viele Haustierbesitzer in ganz Österreich sind in Sorge und stark verunsichert. Die Warnungen über Giftköder auf Feldwegen, Waldstücken, öffentliche Rasenflächen oder sogar in Privatgärten nehmen laufend zu, ganz besonders im Großraum Wien und Niederösterreich. Mehrere Giftfunde gab es allein in den letzten Wochen – schockierend!

Giftfunde vermehrt in ganz Österreich

Gestreutes Rattengift, Nägeln, Rasierklingen in Fleischbällchen oder Glasscherben in Leckerlis – überall lauern diese verfluchten Giftköder. Was bewegt Menschen dazu, so etwas zu tun? Ich selbst kann einfach nicht begreifen und nicht verstehen, warum es solch skrupellose Menschen gibt. Denn nicht nur Hunde können daran sterben, sondern sogar unsere Kinder sind in Gefahr, wenn es einen Köder in den Mund nimmt. Aber warum nimmt der Hundehass so zu? Gegen wen richtet sich der Hass wirklich? 


!!!! Verdächtige Funde sollte man der Polizei oder der MA60 mitteilen !!!!


Was kann man vorbeugend tun?

Die Konzentration zu 100% dem Hund widmen! Man sollte beim Gassi gehen den Vierbeiner nicht aus den Augen lassen. Nicht mit dem Handy spielen oder Tratschen. Wie bei kleinen Kindern auch, reicht eine Sekunde damit etwas schlimmes passieren kann.

Nutzen Sie Informationsquellen

Es gibt mittlerweile schon sehr viele Plattformen wo man sich über Warnungen in seiner Umgebung informieren kann. Ich selbst bin bei der WhatsApp Tierfreunde Österreich dabei. Regelmäßig bekomme ich Nachrichten, wo gerade Giftköder im Umlauf sind. Lege ich jedem Hundebesitzer ans Herz!

Anti-Giftköder-Training

Eine gute Erziehung ab dem Welpenalter ist unumgänglich! Gezielte Kommandos ein trainieren, damit der Hund lernt nichts vom Boden zu fressen, ohne Ihrer Erlaubnis. Und wenn es mit viel Training trotzdem nicht klappen will, kann ein Maulkorb helfen. Deswegen ist es wichtig den Hund schon als Welpe daran zu gewöhnen.

Sofortmaßnahmen bei einer Vergiftung

Erbrechen, Hecheln, starker Durchfall, Taumeln, helle Schleimhäute und Atembeschwerden bis hin zur Bewusstlosigkeit sind Symptome, woran sie eine Vergiftung erkennen können.

Dabei ist es wichtig den Hund NICHT zum Erbrechen zu bringen, um keine weiteren Verletzungen zu verursachen. Köderreste die sich im Maul befinden, sollten Sie entfernen und dem Tierarzt mitnehmen, damit nachgeforscht werden kann, um welches Gift es sich handelt. Weitere Vorgehensweise bzw. Behandlung mit dem Tierarzt besprechen!

Kontrolle nach jedem Rundgang

Es muss nicht unbedingt sein das ihr Hund einen Giftköder frisst bzw. aufnimmt. Von Hundehassern wird des Öfteren gerne pulverisiertes Rattengift verwendet. Daher ist sehr wichtig die Pfoten des Vierbeiners nach jedem Gassi gehen gründlich zu reinigen. Wenn der Hund sich säubern möchte und über seine Pfoten leckt, gelangt das Gift erst in seinen Körper.

Die Wut – Der Schmerz – die Verzweiflung

Leider kommt es viel zu oft vor, dass Hunde trotz schneller Soforthilfe dem Tod erliegen und die Hundebesitzer werden mit der Wut, der Verzweiflung und dem Schmerz alleine gelassen. Mein Herz schmerzt und ich bebe vor Wut, wenn ich mitbekomme, das diese Unmenschen nicht erwischt werden und wenn doch, was passiert mit Ihnen? 🙁

Welche Erfahrungen bzw. Gefühle kennen Sie zu diesem Thema? 

Flauschige Grüße   Claudia von 4yourpet-Team


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2 KOMMENTARE

  1. Liebe Claudia,

    Leider ist das Giftköderthema wohl nicht nur in Österreich so prisant. Auch in Deutschland, quälen wir uns damit rum. Kuma ist ein Staubsauger. Wir arbeiten ständig daran das nichts gefressen wird und es ist schon richtig gut. Doch was wir gar nicht beachtet haben, ist dein Einwand mit dem Rattengift. Tatsächlich wird sich hier nach jedem Gassie geputzt und ich will mir gar nicht ausmahlen was passiert wenn mal irgendwo Rattengift gestreut wurde. Danke für diesen tollen Hinweis. Den hab ich tatsächlich nicht in unserem Artikel und finde ich so plausibel.

    • Liebe Eva,

      danke für dein Lob, das freut mich sehr. 🙂 Ich kenne deinen Artikel und finde ihn sehr informativ. *Daumen hoch*
      Ganz toll finde ich, dass du mit deiner Kuma daran arbeitest. Ich hatte mit Lady auch immer große Probleme, da sie vom Boden alles zu sich nahm. Dann habe ich ein Buch entdeckt von Sonja Meiburg mit Übungen für ein Anti Gift Köder Training und seit Anfang des Jahres arbeite ich regelmäßig mit meiner Hündin daran. 🙂 Es funktioniert – Lady erschnuppert etwas, aber geht daran vorbei. Natürlich muss ich stets aufpassen und zum richtigen Moment loben, damit sie das richtige Verhalten nicht wieder ablegt.

      Danke für deinen lieben Worte 🙂
      Liebe Grüße, Claudia

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