Ein Border Collie ist seit 1976 eine anerkannte Rasse nach FCI. Erstmalige Berichte über arbeitende Schäferhunde stammen aus der Zeit kurz vor Christi Geburt und als die Römer in Britannien eingefallen waren, haben sie mehrere dieser Hunde mit nach Italien genommen. Auch Wikinger fanden 800 nach Christi gefallen an den britischen Hirtenhunden und nahmen welche mit. So haben die Hirtenhunde in den 15. bis 16. Jahrhundert den Briten unter die Arme gegriffen, denn durch den immer wieder kehrenden Krieg war die Nahversorgung sehr wichtig geworden. Kuhherden sind schwere – robuste Tiere, die nur schwer zu kontrollieren waren, so spezialisierte man sich schnell auf Schaf- und Ziegenherden.


Stefanie hat sich gut über die Rasse „Border Collie“ informiert und hat über den Urvater folgendes zu erzählen:

Old Hemp – der Urvater

„Dem Farmer Adam Telfer, der ebenfalls eine Herde besaß und diese von Hunden beaufsichtigen lies, ist der moderne Border Collie so wie wir ihn kennen, zu verdanken. Man sagt, dass die Hunde von früher schwer zu kontrollieren und oftmals unbarmherzig gegenüber den Herden waren, doch Adam Telfer wollte einen Hund, der sich leichter führen ließ. So bekam er 1893 einen Wurf unter dem sich der Rüde Old Hemp befand. Old Hemp hatte so hervorragende Eigenschaften – die der Farmer derart gefordert hatte, dass er mit gerade mal 1 Jahr sein erstes Turnier gewann. Recht schnell wurde Adam klar, diese Gene müssen weitervererbt werden und beschloss Old Hemp eifrig als Zuchtrüde einzusetzen. Old Hemp erzeugte mehr als 200 Welpen und gab denen seinen Charakter so wie die hervorragende Hüte Eigenschaften mit. Das erste Mal sagte James Reid den Namen im Jahre 1915. Er war der erste Geschäftsführer der International Sheep Dog Society und gab ihn den Namen Border Collie um ihn von anderen Collies zu unterscheiden.

Wie entstand der Name?

Der Name „Border Collie“ geht auf seinen Ursprung zurück. Zum einen der Border – bedeutet die Grenze. Wie ihr wisst, liegen unsere Wurzeln im Grenzland zwischen England und Schottland. Das Wort Collie bedeutet nützlich.“

 

Tierportrait – Der Border Collie

Name der Rasse

Border Collie

Herkunftsland

Großbritannien, ursprünglich im englisch-schottischen Grenzgebiet

Durchschnittliches Alter

13 – 16 Jahre

Größe und Gewicht

Rüden: Schulterhöhe von 48-56 cm / Gewicht bis ca. 25 kg

Hündinnen: Schulterhöhe von 46-53 cm / Gewicht bis ca. 25 kg

Besondere Merkmale

In-die-Augen-schauen gehört zu dieser Hunderasse einfach dazu. Ihren Besitzer bzw. ihre Arbeit (Hüte) haben sie immer im Auge.

Fellfarben nach FCI Standard:

Schwarz/Weiß – Tricolor – Blau/Weiß – Australisch red – Zobel – Merlefarben – Lilac

Wesensbeschreibung

Border Collies sind harte und ausdauernde Arbeiter von guter Führigkeit. Aufgeweckt, aufmerksam, empfänglich, intelligent. Sie sind sensibel und wollen IMMER den Menschen gefallen. Man muss ihnen Ruhe lernen und viel Schlaf geben. Überforderung dieser Rasse führt genau so zu erheblichen Problemen wie Unterforderungen. Kinder können bei Border Collies oft den Hüte Instinkt wecken und diesen zum Zwicken, bellen und stupsen animieren.

Border Collies sind geeignet für Hundesport, Unterordnung oder als Diensthunde.

Nicht jeder Hund ist von Anfang an der perfekte Familienhund, auch ein Border Collie kann der perfekte Hund für die Familie werden, man muss es ihnen nur lernen und ihnen Ruhe geben. Dauerhaft bespaßte Border Collies drehen gerne auf und das kann zu starken Problemen führen. Border Collies sind klare Rassisten gegenüber anderen Rassen. Von Anfang an kann es bei gewissen Rassen und dem aneinander Treffen dieser beiden zu Problemen kommen. Man findet relativ schnell raus, welche Rassen der Vierbeiner nicht mag. Er ist nicht Wasserscheu und liebt es neue Aufgaben zu bekommen oder Tricks zu üben.

Pflege des Hundes

Ein Border Collie ist je nach Felllänge unterschiedlich Pflegeleicht. Ein Langhaar Border Collie sollte regelmäßig gebürstet werden und die Umgebung bleibt gerne im Haarkleid hängen. Bei einem Kurzhaar Border Collie kann das Fell zwar nicht verfilzen, dennoch sollte es gebürstet werden, wegen seiner Unterwolle.  Ansonsten wie bei jeder anderen Rasse gehören auch mal die Ohren geputzt.

Wenn Du mehr über Stefanie und ihren Cäsar erfahren möchtest – besuche beide auf dem Blog. 🙂

 


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