Bei der Hundeleine spricht man von dem verlängerten Arm eines Hundebesitzers. Sie verhindert ein Unkontrollierbares, freies Bewegen des Hundes. Am schönsten wäre es natürlich den Hund frei laufen zu lassen, aber in bestimmten Situationen und Orten ist der Freilauf verboten um die Sicherheit anderer zu gewährleisten. Eine passende Hundeleine zu besitzen ist daher wichtig und sollte bei jedem Spaziergang mitgeführt werden.

Damit es ihnen gelingt, sich als Team zu bewegen, sollte der Hund bereits im Welpenalter an die Leine gewöhnt werden, denn mit dem Alter ist eine Gewöhnung schon etwas schwieriger. Heutzutage bekommt man eine Hundeleine in nahezu allen erdenklichen Variationen und für Neulinge meist unüberschaubar. Dennoch ist die Auswahl, für die Kommunikation beim gemeinsamen Gassi gehen, entscheidend.

Stellen Sie Überlegungen an, welche Funktion soll eine Leine erfüllen, wenn Sie mit ihrem Vierbeiner im Freien unterwegs sind. Hier sollte der Preis keine Rolle spielen – die Funktionalitität sollte hier im Vordergrund stehen. 🙂

Die Länge einer Hundeleine ist ausschlaggebend für die Kontrollmöglichkeiten des Halters über seinen Hund. Kurze Leinen üben eine starke Kontrolle aus, wiederum lange Leinen ermöglichen dem Hund mehr Freiraum. In der Stadt ist die kurze Leine zu empfehlen, da eine Reizüberflutung schnell vorkommt. An ruhigeren Gegenden empfiehlt sich ein längeres Modell, die ermöglicht die Länge der Leine individuell einzustellen.

Neben tausenden Modellen gibt es aus verschiedene Materialien, folglich ist dies eine reine Bauchentscheidung. Nylon und Leder sind der Favorit, da sie sehr praktisch sind. Das warme Leder zeichnet sich durch seine Weichheit und Tragekomfort aus. Der widerstandsfähige und reißfeste Textilgewebe (Nylon) wiederum überrascht in bunten Farben und ist in vielen Längen und Breiten erhältlich. 

Welche Arten von Hundeleinen gibt es?

Führleine

Diese Leine ist meist mit einem Karabiner-Verschluss versehen, um die Leine am Halsband des Hundes zu befestigen. Die Ringe sind in der Leine eingearbeitet, diese können sie benutzen um das andere Ende der Leine, zu befestigen. Es entsteht eine Handschlaufe. 🙂 Mit einer max. Länge von 3m ist die Führleine gut für Hunde mit wenig Ausgeh-Erfahrung einsetzbar, da der Hund nahe bei dem Führer ist und er die Kommandos besser hören kann.

Schleppleine

Die Schleppleine gibt es in Längen von 5 bis zu 15 Metern oder sogar noch länger. Dies ermöglicht dem Hund mehr Freiraum, aber sich zu weit entfernen kann er auch nicht. Da der Hund aber die Leine häufiger über den Boden zieht, er schleppt sie mit, ist es ratsam Handschuhe zu tragen, da die Leine Schmutz und Feuchtigkeit aufnimmt.

Flexileine

Diese beliebte Hundeleine besteht aus einem Kunststoffgehäuse, in dem ein Rollmechanismus eingebaut ist. Es hat den Vorteil, dass der Hund viel Bewegungsfreiheit bekommt, ohne dass die Leine durch den Schmutz gezogen wird. Aber es gibt auch einen Nachteil. Da der Abrollvorgang abrupt endet, ist das für den Vierbeiner unangenehm, wenn er plötzlich abbremst. Aus diesem Grund sollte man die Flexileine nicht einem Halsband, sondern mit einem Brustgeschirr kombinieren.

Retrieverleine

Dieses Exemplar wurde eigentlich für die Jagdhundrasse entwickelt und ist auch bekannt unter dem Namen “Agility-Leine”. Die Retrieverleine verbindet die Führleine mit dem Halsband, dafür wird das Band durch die Schlaufe gezogen, diese zieht sich zusammen und löst sich wieder, je nachdem wie der Hund auf seinen Führer reagiert.


Für Hundewelpen sollte man eine leichte Leine verwenden, um den Junghund nicht zu belasten. In der Eingewöhnung knabbert der Eine oder Andere gern mal daran, darum sollte es auf alle Fälle den kleinen Zähnen standhalten. 🙂

Das Angebot an Leinen erweitert sich ständig, schließlich werden immer wieder neue Hundeleinen produziert. Aber nicht alle Modelle erweisen sich für den Hund als wirklich funktionell, erst in der Praxis erkennt man als Hundebesitzer selbst, ob sie was taugen.

Welche Erfahrungen haben sie bereits mit Hundeleinen gemacht? Ich freue mich über Anregungen. 🙂

 

 


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1 KOMMENTAR

  1. Ganz wichtig ist auch finde ich, dass die Schleppleine nicht an einem Halsband sondern ebenso an einem Geschirr befestigt wird!
    Flexileinen mögen wir gar nicht. Viele nutzen die einfach unüberlegt.

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