Egal ob für Mensch oder Hund – für ein gesundes Leben ist es wichtig, regelmäßig und genügend Wasser zu trinken. Die Menge an Wasser die ein Hund benötigt, hängt von einigen Faktoren ab. Größe, Gewicht, Art der Fütterung, Temperatur und die Aktivität spielen dabei eine wesentliche Rolle beim Wasserbedarf.

Wasser ist für alle Körperfunktionen von Bedeutung

  • Giftige Stoffe werden über die Nieren ausgeschieden
  • Es löst die Bestandteile des Futters auf und transportiert die Nährstoffe aus dem Darm in die Blutbahn. Von dort aus werden die Stoffe zu den Organen und ins Gewebe weitergeleitet. 
  • Notwendig für den Zellstoffwechsel und die Regulierung der Körpertemperatur

In erster Linie sollten Sie ihrem Vierbeiner 24 Stunden frisches Wasser zur Verfügung stellen. So kann der Hund trinken, wenn sein Körper es benötigt. Die Menge an Flüssigkeit die darüber hinaus benötigt wird, sollte zusätzlich durch die Fütterung erfolgen. Hier ist zu beachten, dass entsprechend der Ausscheidungen wie Kot, Harn oder auch Atemwege neue Flüssigkeit zugeführt werden muss. Ich habe öfters gelesen, dass ein Hund über die Nieren 20 bis 50 ml Wasser, pro kg Körpergewicht und Tag, ausscheidet und ca. 6 bis 15 ml über den Kot. Über die Haut oder auch Atemwege können weitere 25 bis 115 ml verdunsten.

Wie viel Wasser ist genug?

Bei einem ausgewachsenem Hund spricht man in der Regel von 40-60 ml Wasser pro kg Körpergewicht. Die oben genannten Faktoren sind hier zu berücksichtigen. Gerade bei der Fütterung gibt es hier große Unterschiede. Bekommt der Hund Nassfutter, so nimmt er ca. 80% Flüssigkeit der benötigten Wassermenge wieder zu sich auf. Als Hundehalter sollten Sie davon ausgehen, dass pro kg Körpergewicht ergänzend 5 bis 10 ml Wasser zugeführt werden sollte. Bei der Fütterung mit Trockenfutter erhöht sich der Wasserbedarf enorm.

Was passiert, wenn Ihr Hund zu wenig trinkt?

Fehlt dem Hund Wasser, wird dies aus der Muskulatur oder vom Gewebe entzogen. Im schlimmsten Fall wird auf auch den Organen Wasser entzogen und so kann es zur Austrocknung (Dehydrierung) kommen. Weitere gesundheitlich Probleme wie z.B. Verstopfung, Arthrose oder eingeschränkte Zellfunktionen können auftreten.

So können Sie testen, ob Ihr Hund dehydriert ist:

” Ziehen die im Nacken des Hundes die Haut hoch. Diese muss sofort wieder in die Ausgangslage zurückkommen. Bleibt die Haut jedoch hochgezogen und zieht sich nur langsam zurück, so ist das Tier dehydriert und benötigt umgehend Flüssigkeit. “


Selbst meine Hündin Lady war bereits als Welpe schwach beim Trinken. Ich musste verstärkt darauf achten, ihr genügend Flüssigkeit über das Futter beizugeben. Rund um die Uhr stand eine Wasserschüssel aus Edelstahl für sie bereit, jedoch trank sie nie daraus. Ich grübelte und war am verzweifeln. Dann hat es Klick gemacht! Nach langer Recherche konnte ich herausfinden, dass viele Hunde den metallischen Geschmack nicht mögen und dadurch das Trinken verweigern. Und tatsächlich. Ich tauschte diesen Edelstahlnapf gegen einen Silikonnapf  und siehe da, nun trinkt sie ein paar Mal unter Tags genügend Wasser und bei der Fütterung kann ich die Wasserzugabe verringern. Auch für unterwegs verwende ich gern den Silikonnapf. Er ist toll im Rucksack zu verstauen, schön bunt und für den Geschirrspüler geeignet. Ideal.

Wie achten Sie darauf, dass Ihr Liebling genügend trinkt?

 

Flauschige Grüße  Claudia von 4yourpet-Team


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